5 Style Tipps, die ich gerne früher gewusst hätte – die Grundlagen deiner Garderobe

5 Style Tipps, die ich gerne früher gewusst hätte – die Grundlagen deiner Garderobe

1. Baggy Outfits machen dich nicht cool

Früher als ich noch in die Schule gegangen bin, war ich der Typ der sich immer in Baggy Klamotten eingekleidet hat. Inspiriert vor allem durch Rapmusik dachte ich, dass es fresh aussieht, wenn mein T-Shirt mir 10 Nummern zu groß ist und meine Hose krass im Schritt hängt. So einen Stil kannst du fahren, wenn du wirklich ein Rapper bist. Andernfalls lässt dich ein Baggy Style in der Regel eher komisch aussehen.

2. Die richtige Passform ist wichtig

Dies geht nahezu Hand in Hand mit dem ersten Punkt. Wenn es eine Sache gibt, die dir dein Outfit und dein Auftreten mehr versaut als alles andere, dann ist es, dass du deine Passform nicht kennst. Deine Hosenbeine sind zu lang, das Shirt, das du trägst, ist zu eng und die Jacke wiederum 2 Nummern zu groß und es sieht aus als ob du in Ihr schwimmst. Wenn du nicht weißt welche Größe und Passform die Richtige für dich ist, werden deine Outfits niemals stimmig aussehen und du holst Klamotten technisch nicht das Beste aus dir heraus.

3. Einfache Farben reichen aus

Vielleicht kennst du es von dir. Du siehst ein T-Shirt, das dir sehr gut gefällt und holst es dir direkt in 5 verschiedenen Farben. Alle ruhig schön Bunt und grell, damit du etwas Farbe in deine Outfits bringen kannst. Wie ein Paradiesvogel auszusehen bringt dich jedoch nicht immer weiter und ist im Gegenteil teilweise kontraproduktiv. Das heißt nicht, dass du dir nie wieder ein farbiges Kleidungsstück holen sollst. Aber konzentriere dich vor allem am Anfang des Aufbaus deiner Garderobe auf einfache Farben wie: Schwarz, Weiß, Grau, Braun, Beige und Dunkelblau. Diese Farben sind schlicht, zeitlos und lassen sich alle untereinander blind kombinieren.

4. Keine T-Shirts mit Grafiken

T-Shirts mit Sprüchen und mit Grafiken kann man mit vielen Worten beschreiben. Aber cool ist sicher keines dieser Worte. Vor allem irgendwelche Hobbyshirts oder ‚lustigen‘ Sprüche sind in der Regel fehl am Platz, egal zu welchem Anlass. Ich habe selber eine Zeit lang diese Art von T-Shirts für Plattformen designt. Meine Designs verkaufen sich auch heute noch gut, deshalb weiß ich wie viele Menschen diese Art Kleidung für Ihre Garderobe wählen. Empfehlen tue ich so etwas aber so gut wie niemandem. Such dir lieber ein schlichtes Shirt, in einer neutralen Farbe, mit einem guten Schnitt. Damit fährst du in der Regel deutlich besser, als mit dem Shirt auf dem deine Lieblings-Hunderasse aufgedruckt ist.

5. Mehr Accessoires ≠ mehr Style

Du wirst nicht zu einem Styler, wenn du dir Nacken und Arme mit Ketten voll hängst. Oft hat es eher den gegenteiligen Effekt. Vor allem, wenn du vorher noch nie Accessoires getragen hast und gerade neu auf den Zug aufspringst, kannst du häufig gar nicht genug von den Ketten und dem Schmuck bekommen. Mach jetzt aber nicht den Fehler, dass du dir 3 Ketten anziehst und an jeden deiner Finger einen anderen Ring trägst. Ein schickes Armband, eine schlichte Uhr und eine coole Kette reichen in der Regel aus, um dein Outfit aufzuwerten und aus der Masse herauszustechen. Alles darüber hinaus hat oft einen gegenteiligen Effekt.

Zu guter Letzt: Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Wenn es um das Thema Mode geht, sind die Dinge auch immer eher Richtlinien als Regeln. Das bedeutet, dass du dir natürlich auch mal ein Shirt in einer knalligen Farbe holen kannst, einen Aufdruck auf dem Shirt, oder dir deinen Arm mit Accessoires zuhauen kannst. Wenn du auch wirklich weißt wie. Hältst du dich aber an die im Artikel beschriebenen Punkte, bist du zu 90 Prozent der Zeit in 90 Prozent aller Situationen besser angezogen als der durchschnittliche Typ, der eigentlich gar keinen Plan hat, was er wirklich tut.

Veröffentlicht von Denis Lisurek

Stilberater und Style-Coach. Zusammen finden wir deinen persönlichen Style und bringen dir ein komplett neues Lebensgefühl.

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